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Lebensversicherungsfonds

Kapitallebensversicherungen in Deutschland und Österreich

gelten oft als das „Must have“ für alle Anleger im Rahmen des Vermögensaufbaus, Altersvorsorgen und / oder Hinterbliebenenversorgung. Schon in jungen Jahren wird ein Vertrag mit vielen Jahren Laufzeit abgeschlossen.

Die Ablaufleistung wird nach der vereinbarten Laufzeit fällig, die in der Regel 30 Jahre beträgt. Stirbt die versicherte Person vor Laufzeitende, wird eine im Vertrag festgelegte Todesfallsumme ausgezahlt..

Bis vor einigen Jahren hatten Versicherungsnehmer, die ihre Lebensversicherung vorzeitig kündigen wollten nur die Möglichkeit, diese bei ihrer Versicherungsgesellschaft zu abzuwickeln, was bedeutet das ein Teil der Zinsen und Überschüssen verloren gehen. Der Versicherer zieht vom Policenguthaben außerdem eine Stornogebühr ab und zahlt letztendlich nur den so genannten Rückkaufswert aus. Ist der Vertrag noch keine 12 Jahre alt, werden zudem Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag fällig. Der Zweitmarkthandel bietet über Gesellschaften wie z.B. die Cash life AG inzwischen rentablere Möglichkeiten einen Vertrag vorzeitig zu verkaufen.

Britische Versicherungsverträge ( Traded Endowment Policies ) sind den kapitalbildenden Lebensversicherungen in Deutschland und Österreich grundsätzlich ähnlich. Aber die britischen Policen bestehen immer aus den drei Komponenten Versicherungssumme, Jahresboni und Schlussbonus. Die Versicherungssumme wird am Ende der Laufzeit oder im Todesfall der versicherten Person ausgezahlt. Im Gegensatz zu Deutschland ist hier die Versicherungssumme garantiert und ihre Höhe steht bereits bei Vertragsabschluss unveränderlich fest. Auch haben britische Versicherungsnehmer Anspruch auf Jahresboni, die jährlich im Nachhinein gutgeschrieben werden. Auch sie unterliegen einer unwiderruflichen Garantie durch die Versicherungsgesellschaft und machen durchschnittlich 37 Prozent der Gesamtzahlung bei 25-jähriger Laufzeit der Policen aus. Dagegen ist die Höhe des Schlussbonus nicht garantiert. Er wird im Todesfall der versicherten Person anteilig oder bei Laufzeitende im Gesamten ausgezahlt. Die Höhe des Schlussbonus ist abhängig von der Gesamtlaufzeit der Police und der individuellen Anlagestrategie der Versicherungsgesellschaft. In der Regel arbeiten die Versicherer mit höheren Aktienanteilen und haben die Chancen höhere Erträge zu erzielen als deutsche oder österreichische Versicherer. Es ergeben sich aber auch höhere Schwankungen im Ertrag der Versicherungsverträge.

US-Lebensversicherungen dienen grundsätzlich nicht der eigenen Altersvorsorge einer versicherten Person, sondern nur der Absicherung individueller Risiken. Damit hat der Versicherungsnehmer bei Veränderung seiner persönlichen Lebenssituation häufig kein Interesse mehr an der Aufrechterhaltung seines Vertrages. Anstatt die Police zu stornieren und nur einen niedrigen Rückkaufswert zu erhalten, erzielen die Versicherten mit dem Verkauf ihrer Police regelmäßig höhere Erlöse. Ein Käufer kann nur einen Ertrag mit so einer Polizze erzielen, wenn die versicherte Person verstirbt. Ein entscheidender - auch ethisch unterschiedlicher Investmentansatz. Nach dem faktischen Zusammenbruch dieses „Modemarktes“ für geschlossene Fonds vor einigen Jahren zeichnet sich eine Erholung ab. Viel zu viele unerfahrene Käufer standen ebenso vielen nicht immer seriösen Händlern und Zwischenhändlern am unbekannten großen US Markt gegenüber. Viel zu hohe Preise wurden für geringe Erträge gezahlt.

  Trend

Mittlerweile scheinen die Preise auf ein normales Maß zurückzugehen. Und nur weil diese Art von Investment aktuell nicht im Fokus liegt, kann es trotzdem zu einem Comeback kommen.

Gerne stellen wir unseren Vertragspartnern das Wissen unserer Netzwerkpartner und das unserer Spezialisten zur Verfügung um die richtige Auswahl am Markt zu treffen.